15 KULTURHAMSTER | Stefanie Manhillen, Mixed-Media-Künstlerin

Kultur aus der Quarantäne

WARUM, WURAM, MARUM? (BILDERSERIE 2020)

Die Bilderserie „WARUM, WURAM, MARUM?“ ist zu Beginn der Corona-Krise entstanden. Was macht man den ganzen Tag als Künstlerin, wenn man auf sich selbst zurückgeworfen ist – wie zu Beginn der Corona-Krise? In meinem Fall war es so, dass ich begann, die mich umgebenden Alltäglichkeiten immer wieder aufs Neue zu prüfen. Nicht nur einmal, sondern mehrmals und immer wieder. Wenn nicht viel da ist, bekommt das, was da ist, meine ganze Aufmerksamkeit. Ich drehte es und ich wendete es. Mit Ernsthaftigkeit, mit Humor, mit Traurigkeit, mit Hoffnung (und wieder von vorne). Ich probierte und prüfte, biss mich fest, drehte es wieder und wieder um, ließ los. Bis sich im Unbewussten eine Haltung entwickelte, die mir für diese Sekunde die einzig richtige zu sein schien. Auf dieser Grundlage sind diese Bilder entstanden. Collagen, Zeichnungen, Malerei – Konstellationen, alberne Wortspiele (siehe Titel) und ernsthafte Hinterfragungen von Abläufen und Systemen, deren Funktionsweisen und deren Selbstverständlichkeiten.
Stefanie Manhillen ist Mixed-Media-Künstlerin mit Meisterschülerabschluss an der Kunsthochschule Berlin Weissensee und ständigen Ausstellungen. Ihre zwei- und dreidimensionalen Collagen (Bilder, Performances, Installationen zum Selbstinstallieren, Zeichnungen und Live-Zeichnungen, jeweils in Serien) sind in Bewegung geratene Erzählanfänge. Sie kreisen um die Themen Ambivalenz, Fragmentierung des postmodernen Menschen, Vereinbarung des Unvereinbaren.

www.stefanie-manhillen.de


BIOGRAFIE
Stefanie Manhillen ist Mixed-Media-Künstlerin mit ständigen Ausstellungen und Kunstaktionen (siehe unten, Ausstellungsübersicht). Sie hat ihr Studium der Freien Kunst mit Diplom und Meisterschüler an der Kunsthochschule Berlin Weißensee abgeschlossen (Kunststipendien: Erasmus-Sokrates-Stipendium Barcelona, Freemover Stipendium Granada).
An der Humboldt Universität zu Berlin hat sie Kulturwissenschaft / Europäische Ethnologie mit einer wissenschaftlich-künstlerischen Arbeit abgeschlossen (Magister Artium).
Sie ist Workshopleiterin für Kunstprojekte aller Art mit Menschen aller Art, Referenzkünstlerin bei GenerationK, Freie Mitarbeiterin des Arp Museums / Bahnhof Rolandseck und Mitglied der interdisziplinären Künstlergruppen KÜFO (Remagen), Momentum (Bonn), koop.k (Mainz) und art.y.schock (Berlin).
Nach ihrem Studium wurde sie über mehrere Jahre exklusiv bis zu deren Schließung von der Galerie Henrike Höhn (Zimmerstraße, Berlin, ehemals Berliner Galerienvorstand) vertreten (mehrere Einzelausstellungen im In- und Ausland, Art Frankfurt, Art Fair Milano, American Season etc.). Seit 2017 ist sie von Berlin wieder zurück ins Rheinland gezogen. I
Im Folgenden finden Sie eine Ausstelllungsübersicht der letzten drei und der kommenden zwei Jahre.


AUSSTELLUNGEN / AUSZÜGE SEIT 2019

2022

  • Teilnahme an Digitopia im Frauenmuseum Bonn, Kuration: Marianne Pitzen, Corinna Heumann

2021

  • Gruppenausstellung KOOP.K, Januar 2021, Künstlerforum Remagen, Kuration: Christina Biundo

2020 (teilweise verschoben)

  • Ausstellung DAS LEBEN IST EIN SALAT, Kunstverein Offenbach
  • Einzelausstellung DAS LEBEN IST EIN SALAT, Oktober 2020, Kunstverein Emmerich, Kuration: Werner Steinecke
  • Einzelausstellung DAS LEBEN IST EIN SALAT, September 2020, Kunstverein Euskirchen FZKKE, Kuration: Axel. R. Westphal
  • Gruppenausstellung MIT SCHUSTER UND PRÜFERT, September 2020, Künstlerforum Remagen, Kuration: Peter Vitt
  • Performance, LIVE-ZEICHNEN-INSTALLATION / Musik mit dem Pianisten Thomas Rohde zur TANGENTIALE 2020,Ausstellungsreihe im Beethovenjahr: Die Kunst. Was ich ohne sie wäre? (Künstlerforum Bonn / Raum ist Partitur), September 2020, Trinitatis Kirche, Bonn, Kuration: Susanne Grube
  • Kunstobjekte zu BEETHOVENS PASTORALE am UN Pastoral Day mit dem Beethovenorchester Bonn und dem Communitiy-Dance-Projekt des Choregraphen Miguel Angel Zermeño, PASTORAL DAY 05.06.2020, Bad Honnef, Musik: Beethoven-Orchester Bonn, Choreographie: M. A. Zermeño, über 100 TänzerInnen verschiedener Tanzgruppen
  • Ausstellung BEWEGLICHE IDENTITÄTEN, Kulturbunker Köln, Kuration: Kunstverein 60elf Köln
  • Ausstellung SCHUTZRAUM mit Helmut Reinelt, März 2020, galerie.2, Bad Honnef, Kuration: Helmut Reinelt
  • Aktion HERZVERLEIH zur Gruppenausstellung LIEBESKIRMES, mit Volker Hildebrandt, Hella von Sinnen, Briecasso, Ellert, Fendrich, Hartmann, Lang, Marjanovic, Nadji, Plüddemann, Tress, Zilly,Februar 2020, DD 55 Gallery, Köln, Kuration: Dezsö Peter Dudas

2019

  • Gruppenausstellung 3 JAHRE BUNKERHILL GALERIE, Dezember 2019, im Bunker St. Pauli, Kuration: Errkaa, A. Sieber, K. Rose, Brozilla
  • Kunstobjekte zur PERFORMANCE MIT SCHMITT&SCHULZ zum Festival „Stücke und Schnittchen“, mit S. Sauer, A. Priebe, N. Werner, U. Faust / Dansgroep, OKTOOBER, November 2019, Kulturbäckerei Mainz, Festival „Stücke und Schnittchen“, Festivalkonzept: Kulturbäckerei e.V. (Waldmann/Felker)
  • Performance SPRICH MIT MIR. TRIALOG OHNE WORTE(Vol. 1), Live-Zeichnen und Klavier mit dem Pianisten Thomas Rohde, Oktober 2019, 432 Festival, HoT Sinzig, Konzept: Stefanie Manhillen mit Thomas Rohde, Festivalkonzept:Thomas Rohde
  • Gruppenausstellung KUNSTTAGE DREIEICH mit Gerhard Meerwein, W. Bagus, Anne Brand, Hajü Neumann, Oktober 2019, Dreieich, Kuration: Gloria Brand und Ilse Dreher
  • Gruppenausstellung ART KREUZBERG, September 2019, Berlin, Gesamkonzept Art Kreuzberg: Ina Simson
  • Einzelausstellung ART SPACE FESTIVAL mit dem Tänzer Marco Jodes in einer ehemaligen Bäckerei, August 2019, Bremerhaven, Kuration: Kunstverein Alte Bürger e.V.
  • Doppelausstellung COLLAGEN. SCHICHT FÜR SCHICHT mit Gloria Brand, Mai 2019 Strieffler-Haus-der-Künste, Landau
    Kuration: Monica Jager-Schlichter
  • Performance SPRICH MIT MIR. TRIALOG OHNE WORTE (Vol. 0) Live-Zeichnen und Klavier, mit dem Pianisten Thomas Rohde im Rahmen der Gruppenausstellung TANDEM. EINE DIALOGISCHE AUSSTELLUNG
    Juni 2019, Künstlerforum Remagen, Konzept: Stefanie Manhillen mit Thomas Rohde, Kuration Gruppenausstellung: Stefanie Manhillen