…bisher gehamstert

Stefanie Manhillen | Mixed-Media-Künstlerin

WARUM, WURAM, MARUM? (BILDERSERIE 2020)

Die Bilderserie „WARUM, WURAM, MARUM?“ ist zu Beginn der Corona-Krise entstanden. Was macht man den ganzen Tag als Künstlerin, wenn man auf sich selbst zurückgeworfen ist – wie zu Beginn der Corona-Krise? In meinem Fall war es so, dass ich begann, die mich umgebenden Alltäglichkeiten immer wieder aufs Neue zu prüfen. Nicht nur einmal, sondern mehrmals und immer wieder. Wenn nicht viel da ist, bekommt das, was da ist, meine ganze Aufmerksamkeit. Ich drehte es und ich wendete es. Mit Ernsthaftigkeit, mit Humor, mit Traurigkeit, mit Hoffnung (und wieder von vorne). Ich probierte und prüfte, biss mich fest, drehte es wieder und wieder um, ließ los. Bis sich im Unbewussten eine Haltung entwickelte, die mir für diese Sekunde die einzig richtige zu sein schien. Auf dieser Grundlage sind diese Bilder entstanden. Collagen, Zeichnungen, Malerei – Konstellationen, alberne Wortspiele (siehe Titel) und ernsthafte Hinterfragungen von Abläufen und Systemen, deren Funktionsweisen und deren Selbstverständlichkeiten.
Stefanie Manhillen ist Mixed-Media-Künstlerin mit Meisterschülerabschluss an der Kunsthochschule Berlin Weissensee und ständigen Ausstellungen. Ihre zwei- und dreidimensionalen Collagen (Bilder, Performances, Installationen zum Selbstinstallieren, Zeichnungen und Live-Zeichnungen, jeweils in Serien) sind in Bewegung geratene Erzählanfänge. Sie kreisen um die Themen Ambivalenz, Fragmentierung des postmodernen Menschen, Vereinbarung des Unvereinbaren.

www.stefanie-manhillen.de


BIOGRAFIE
Stefanie Manhillen ist Mixed-Media-Künstlerin mit ständigen Ausstellungen und Kunstaktionen (siehe unten, Ausstellungsübersicht). Sie hat ihr Studium der Freien Kunst mit Diplom und Meisterschüler an der Kunsthochschule Berlin Weißensee abgeschlossen (Kunststipendien: Erasmus-Sokrates-Stipendium Barcelona, Freemover Stipendium Granada).
An der Humboldt Universität zu Berlin hat sie Kulturwissenschaft / Europäische Ethnologie mit einer wissenschaftlich-künstlerischen Arbeit abgeschlossen (Magister Artium).
Sie ist Workshopleiterin für Kunstprojekte aller Art mit Menschen aller Art, Referenzkünstlerin bei GenerationK, Freie Mitarbeiterin des Arp Museums / Bahnhof Rolandseck und Mitglied der interdisziplinären Künstlergruppen KÜFO (Remagen), Momentum (Bonn), koop.k (Mainz) und art.y.schock (Berlin).
Nach ihrem Studium wurde sie über mehrere Jahre exklusiv bis zu deren Schließung von der Galerie Henrike Höhn (Zimmerstraße, Berlin, ehemals Berliner Galerienvorstand) vertreten (mehrere Einzelausstellungen im In- und Ausland, Art Frankfurt, Art Fair Milano, American Season etc.). Seit 2017 ist sie von Berlin wieder zurück ins Rheinland gezogen. I
Im Folgenden finden Sie eine Ausstelllungsübersicht der letzten drei und der kommenden zwei Jahre.


AUSSTELLUNGEN / AUSZÜGE SEIT 2019

2022

  • Teilnahme an Digitopia im Frauenmuseum Bonn, Kuration: Marianne Pitzen, Corinna Heumann

2021

  • Gruppenausstellung KOOP.K, Januar 2021, Künstlerforum Remagen, Kuration: Christina Biundo

2020 (teilweise verschoben)

  • Ausstellung DAS LEBEN IST EIN SALAT, Kunstverein Offenbach
  • Einzelausstellung DAS LEBEN IST EIN SALAT, Oktober 2020, Kunstverein Emmerich, Kuration: Werner Steinecke
  • Einzelausstellung DAS LEBEN IST EIN SALAT, September 2020, Kunstverein Euskirchen FZKKE, Kuration: Axel. R. Westphal
  • Gruppenausstellung MIT SCHUSTER UND PRÜFERT, September 2020, Künstlerforum Remagen, Kuration: Peter Vitt
  • Performance, LIVE-ZEICHNEN-INSTALLATION / Musik mit dem Pianisten Thomas Rohde zur TANGENTIALE 2020,Ausstellungsreihe im Beethovenjahr: Die Kunst. Was ich ohne sie wäre? (Künstlerforum Bonn / Raum ist Partitur), September 2020, Trinitatis Kirche, Bonn, Kuration: Susanne Grube
  • Kunstobjekte zu BEETHOVENS PASTORALE am UN Pastoral Day mit dem Beethovenorchester Bonn und dem Communitiy-Dance-Projekt des Choregraphen Miguel Angel Zermeño, PASTORAL DAY 05.06.2020, Bad Honnef, Musik: Beethoven-Orchester Bonn, Choreographie: M. A. Zermeño, über 100 TänzerInnen verschiedener Tanzgruppen
  • Ausstellung BEWEGLICHE IDENTITÄTEN, Kulturbunker Köln, Kuration: Kunstverein 60elf Köln
  • Ausstellung SCHUTZRAUM mit Helmut Reinelt, März 2020, galerie.2, Bad Honnef, Kuration: Helmut Reinelt
  • Aktion HERZVERLEIH zur Gruppenausstellung LIEBESKIRMES, mit Volker Hildebrandt, Hella von Sinnen, Briecasso, Ellert, Fendrich, Hartmann, Lang, Marjanovic, Nadji, Plüddemann, Tress, Zilly,Februar 2020, DD 55 Gallery, Köln, Kuration: Dezsö Peter Dudas

2019

  • Gruppenausstellung 3 JAHRE BUNKERHILL GALERIE, Dezember 2019, im Bunker St. Pauli, Kuration: Errkaa, A. Sieber, K. Rose, Brozilla
  • Kunstobjekte zur PERFORMANCE MIT SCHMITT&SCHULZ zum Festival „Stücke und Schnittchen“, mit S. Sauer, A. Priebe, N. Werner, U. Faust / Dansgroep, OKTOOBER, November 2019, Kulturbäckerei Mainz, Festival „Stücke und Schnittchen“, Festivalkonzept: Kulturbäckerei e.V. (Waldmann/Felker)
  • Performance SPRICH MIT MIR. TRIALOG OHNE WORTE(Vol. 1), Live-Zeichnen und Klavier mit dem Pianisten Thomas Rohde, Oktober 2019, 432 Festival, HoT Sinzig, Konzept: Stefanie Manhillen mit Thomas Rohde, Festivalkonzept:Thomas Rohde
  • Gruppenausstellung KUNSTTAGE DREIEICH mit Gerhard Meerwein, W. Bagus, Anne Brand, Hajü Neumann, Oktober 2019, Dreieich, Kuration: Gloria Brand und Ilse Dreher
  • Gruppenausstellung ART KREUZBERG, September 2019, Berlin, Gesamkonzept Art Kreuzberg: Ina Simson
  • Einzelausstellung ART SPACE FESTIVAL mit dem Tänzer Marco Jodes in einer ehemaligen Bäckerei, August 2019, Bremerhaven, Kuration: Kunstverein Alte Bürger e.V.
  • Doppelausstellung COLLAGEN. SCHICHT FÜR SCHICHT mit Gloria Brand, Mai 2019 Strieffler-Haus-der-Künste, Landau
    Kuration: Monica Jager-Schlichter
  • Performance SPRICH MIT MIR. TRIALOG OHNE WORTE (Vol. 0) Live-Zeichnen und Klavier, mit dem Pianisten Thomas Rohde im Rahmen der Gruppenausstellung TANDEM. EINE DIALOGISCHE AUSSTELLUNG
    Juni 2019, Künstlerforum Remagen, Konzept: Stefanie Manhillen mit Thomas Rohde, Kuration Gruppenausstellung: Stefanie Manhillen

SWR-Landesart | Theater vorm Fenster

 

https://vimeo.com/412102090/825a7a237a


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Anja Kleinhans | TheaderFreinsheim im Casinoturm

Das TheaderFreinsheim ist das vielleicht „kleinste Theader der Welt“!
Uns gibt es seit Mai 2007, wir hausen im mittelalterlichen Casinoturm in der Stadtmauer der Pfälzischen Weinidylle Freinsheim und haben so um die 21 Zuschauerplätze (mit Loge!). Wir bieten ganzjährig am Wochenende, Freitag bis Sonntag – bzw. bei Sonderbuchungen auch unter der Woche – sowohl unterhaltsame, als auch anspruchsvolle Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder an.
Zwischendrin fahren wir auch gerne mit unseren Produktionen auf Gastspiele zu anderen Theatern, zu Kindergärten, Schulen, Bibliotheken oder …Da unser Theater sehr klein ist, sind unsere Inszenierungen eben auch in kleinsten Räumlichkeiten spielbar und wir freuen uns auf immer neue Herausforderungen.
Im August veranstalten wir drei Wochen lang ein Freilichttheaterfestival auf der Wiese vor unserem Theaterturm, den THEADERSOMMERFREINSHEIM, mit einem Kinder- und einem Erwachsenenstück.

Wissen Sie was – kommen Sie doch einfach mal vorbei und schauen sich unser THEADER an! Oder buchen Sie uns zu sich nach Hause. So oder so: Wir freuen uns auf Sie!

E-Mail: info@theader.de
Website: www.theader.de

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VITA

  • Schauspielerin & Leiterin des Theader
  • geboren 1976 in Speyer
  • Abitur 1995 am Karolinen-Gymnasium in Frankenthal
  • Schauspielausbildung
    • 1996 actingclass der Harvard University in Cambridge/USA (nach Uta Hagen)
    • 1997-2000 Ausbildung zur staatlich anerkannten Schauspielerin (mit ZBF-Prüfung) am EuropäischenTheaterinstitutBerlin
    • 2004 Film-/Fernsehausbildung an der CoachingCompanyBerlin
  • bisherige Engagements:
    • Torturmtheater Sommerhausen
    • Prinzregent Theater Bochum
    • Stadttheater Essen
    • Badische Landesbühne Bruchsal
    • Brotfabrik Berlin
    • Fränkisches Theater Schloß Maßbach
    • Primetime Theater Berlin

W. F. Bach: Kantaten

https://www.arte.tv/de/videos/043509-000-A/w-f-bach-kantaten/

Zwei Kantaten von Wilhelm Friedemann, der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs. Solisten sind Dorothee Mields, Gerhild Romberger, Georg Poplutz und Klaus Mertens. Sie werden unterstützt vom Bachchor Mainz und dem Münchner Barockorchester L’arpa festante unter der Leitung von Ralf Otto.

Mit:
Dorothee Mields (Sopran)
Gerhild Romberger (Alt)
Georg Poplutz (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)

Komponist/-in:
Wilhelm Friedemann Bach

Dirigent/-in:
Ralf Otto

Orchester:
Münchner Barockorchester L'arpa festante

Chor:
Bachchor Mainz

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DER BACHCHOR MAINZ - KLÄNGE, DIE ATMEN…

„Die erfolgreiche Beschäftigung mit dem reichhaltigen Repertoire der Chormusik vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart hat dem Bachchor Mainz unter der Leitung von
Prof. Ralf Otto weit über die Grenzen Deutschlands hinaus ein hohes Renommee eingebracht. Gegründet wurde der Bachchor, dessen Träger die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau ist, 1955 von Diethard Hellmann, der den Chor 30 Jahre lang leitete. Sein Nachfolger Ralf Otto erweitert seit 1986 das Programmspektrum des Ensembles kontinuierlich, wobei er einen besonderen Akzent auf selten aufgeführte Werke sowie zeitgenössische Musik setzt. Otto etablierte in Mainz die intensive Auseinandersetzung mit der historisch informierten Aufführungspraxis, die, gepaart mit der dem Ensemble eigenen hohen Emotionalität, jedes Konzert zu einem besonderen Hörerlebnis werden lässt.

Ein weiteres Markenzeichen des Bachchor Mainz sind zahlreiche Hörfunk-, Fernseh-, DVD- und CD-Produktionen. So veröffentlichte er in Kooperation mit dem Barockorchester L’arpa festante die CD „Noël“ bei SONY BMG classical mit französischer Weihnachtsmusik der Romantik, die u. a. in die „ZEIT-Genuss-Edition“ aufgenommen wurde.

Mit der Welt-Ersteinspielung von Kantaten Wilhelm Friedemann Bachs (erschienen bei CARUS), positionierte sich der Bachchor Mainz erneut weit oben in der Riege der deutschen Vokalensembles.

Seit Ostern 2018 wurden bereits drei CDs mit den drei großen Bach’schen Werken Johannespassion, Weihnachtsoratorium und Matthäuspassion veröffentlicht, die zahlreiche herausragende Besprechungen erhielten. So befand der „Münchner Merkur“ (Markus Thiel): „In all der historisch informierten Aufgeregtheit und Widerborstigkeit nimmt Otto mit seinem Ensemble eine Sonderstellung ein. (…) Es gibt … vor allem einen künstlerischen Leiter, bei dem zum Singen immer die Sinnlichkeit gehört. (…) Mit der Solistenbesetzung behauptet sich diese Aufnahme locker gegen die übergroße Konkurrenz. (…) Trotz Bach-Inflation auf dem CD-Markt also noch eine weitere Einspielung der Johannespassion?

Wenn sie so ausfällt wie „diese: unbedingt.“ – Und „Klassik Heute“ schrieb (Rainer W. Janka): „Ralf Otto (…) hat mit seinem Bachchor Mainz eine Johannespassion eingespielt, die dramatisch begeistert, ja überrumpelt, die einen sofort hineinreißt in das größte Drama aller Zeiten, die beseelt ist von vorwärtsdrängender Mitteilungsleidenschaft, die geradezu bebt vor Erregung – die aber trotz- dem musikantisch beschwingt und fließend ist“. Die Johannespassion wurde im Jahr 2019 sogar für den OPUS KLASSIK Award in den Kategorien „Dirigent des Jahres“, „Ensemble /Orchester des Jahres“ und „Choraufnahme des Jahres“ nominiert.

Im Spätherbst 2019 erfolgt die Neueinspielung von Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms, gefolgt von der Produktion der vierten und letzten CD der Reihe mit den großen Werken Johann Sebastian Bachs, der Messe in h-Moll im Sommer 2020. Die Attraktivität und Qualität des Ensembles wird darüber hinaus dokumentiert durch die Zusammenarbeit mit Gastdirigenten wie Riccardo Chailly, Sylvain Cambreling, Peter Eötvös, Michael Gielen, Eliahu Inbal, Philippe Jordan, Georges Prêtre, Franz Welser-Möst oder Peter Schreier.

Der Bachchor Mainz ist regelmäßig bei bedeutenden Festivals und Konzerthäusern im In- und Ausland zu Gast – so verbinden ihn künstlerische Partnerschaften unter anderem mit dem Rheingau Musik Festival, dem Mosel Musikfestival und den Weilburger Schlosskonzerten. Zuletzt übernahm der Bachchor Mainz die musikalische Gestaltung der Gedenkveranstaltung der Deutschen Bundesregierung zum Volkstrauertag, am 13. November 2016, im Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin sowie der
(Motetten-)Gottesdienste in der Leipziger Thomaskirche, im Februar 2017.

https://www.bachchormainz.de/

Klaus-Dieter Regenbrecht | Schriftsteller

Götter und Menschen zum Troz, Hörprobe


LEBEN UND WERK

Regenbrecht ist seit Mitte der 1970er Jahre als Schriftsteller tätig. Er studierte von 1973 bis Anfang der 1980er-Jahre in Tübingen und Bonn Amerikanistik, Geographie, Sport und Pädagogik.
Durch die intensive Beschäftigung mit der amerikanischen Literatur begann er selbst zu schreiben. Anfang der Achtziger entschied er sich zum Beruf des Schriftstellers und gründete seinen eigenen Verlag, Tabu Litu (Mitglied im Verlags-Karree e.V.).[1] Das ist auch der Titel des Großwerkes, „Tabu Litu – ein documentum fragmentum in neun Büchern“, das von 1986 bis 1999 erschien; letzter Titel war der Roman „Die Rheinland-Papiere“.

Seit 1986 ist er Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (Rheinland-Pfalz[2]) und nahm an zahlreichen Kongressen und Literaturveranstaltungen teil, u. a. in Kaiserslautern (1992), Andernach (2005) und Koblenz (2011, während der Bundesgartenschau) als Moderator der Veranstaltung „Rheinromantik: Postmodern seit 200 Jahren? Matinee: Frühromantik – Hochromantik – Spätromantik – Postmoderne“.
Nach 2000 erschienen eine Reihe von Romanen und Erzählungen und 2017 seine Autobiographie auf Englisch: „Paradise with Black Spots and Bruises – Stories, Pictures, and Thoughts of a Lifetime“.
2019 erschien der Essay „Ein Mythos wird vermessen – Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung“, der ein neues, umfassendes Bild der Romantik präsentiert. Als erster Roman zum Essay erschien im gleichen Jahr „Die selige Verzückung absehbarer Enttäuschung“. Die Romantiktrilogie vervollständigt der 2020 veröffentlichte Roman über das Leben der Caroline Schlegel-Schelling (1763–1809): „Göttern und Menschen zum Troz – Ein Roman mit zahlreichen freien Adaptionen und Modificirungen div. Quellen“.

Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist Regenbrecht auch künstlerisch tätig und illustriert seine eigenen Bücher und unterrichtete Kreatives Schreiben. 2014 erhielt er den Ersten Preis beim „Landschreiber-Literatur-Wettbewerb“. Er lebt in Koblenz.

Youtube-Kanal:
https://www.youtube.com/user/karldorian/videos

Homepage:
https://kloy.de/


WERKE (AUSWAHL)

1986–1999: Tabu Litu – ein documentum fragmentum in neun Büchern
2003: Continuity – Hitchcocks, Pocahontas, Kriminalerzählung
2008: Die Reisen des Johannes, Erzählung
2010: AmoRLauf – Ein Bildungsroman
2014: Jonas von Dohms zu Brügge, Roman
2015: Luhmen & Balder: Minimal-invasive Eingriffe, Erzählung
2016: Die Durchschlagstrategie, Roman
2017: Paradise with Black Spots and Bruises – Stories, Pictures, and Thoughts of a Lifetime, Autobiographie
2019: Ein Mythos wird vermessen – Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung, Essay
2019: Die selige Verzückung absehbarer Enttäuschung, Roman
2020: Göttern und Menschen zum Troz, Roman


DAS ROMANTISCHE LEBEN ALS GESAMTKUNSTWERK

„Göttern und Menschen zum Troz“ präsentiert Klaus-Dieter Regenbrecht zu seinem 70. Geburtstag einen Roman über Caroline Schelling
Caroline Schelling (1763 bis 1809), geborene Michaelis, verwitwete Böhmer und geschiedene Schlegel, hatte ein faszinierendes Leben, in dem sie den Geistesgrößen ihrer Zeit begegnete, allen voran Goethe und Schiller. Aber auch Wilhelm und Alexander von Humboldt, August Wilhelm Schlegel, zeitweise ihr Ehemann, und dessen Bruder Friedrich spielen eine wichtige Rolle wie weiterhin Georg Forster, Ludwig Tieck und Novalis, Clemens und Bettine Brentano, Fichte und Herder.

Sie war eine der sogenannten Universitätsmamsellen, Töchter Göttinger Professoren, hochgebildet, auch wenn sie keine Universität besuchen durften; Caroline sprach Italienisch, Französisch und Englisch. Ihre Lebensstationen nach der Kindheit in Göttingen sind Clausthal im Harz mit dem Ehemann Dr. Böhmer, nach dessen Tod Aufenthalt in Marburg bei einem Bruder, weiter nach Mainz, wo sie ein gutes Jahr lebte, die kurzlebige Mainzer Republik miterlebte und mit einem jungen französischen Offizier eine „Glutnacht“ verbrachte, die nicht ohne Folgen blieb. Auf ihrer Flucht aus Mainz wurde sie von preußischen Soldaten festgehalten und auf die Festung Königstein gebracht, wo sie mit ihrer Tochter Auguste drei Monate in Geiselhaft genommen wurde. Ihr Bruder und August Wilhelm Schlegel setzten sich beim preußischen König für sie ein und sie kam frei. Über Leipzig landete sie in Jena, wo sie mit ihrem Ehemann August Schlegel, dessen Bruder Friedrich und Partnerin Dorothea Veit die berühmte Jenaer Wohngemeinschaft bildete, die das Kernstück der Frühromantik wurde.
Nach ihrer Trennung von Schlegel und dem Tod ihrer Tochter heiratete sie den Philosophen Schelling und ging mit ihm nach Würzburg und München. Mit nur 46 Jahren Jahren starb sie in Maulbronn.

Caroline hat zwar den Versuch eines Romans unternommen, kam damit aber nicht weit, dennoch sind vor allem ihre Briefe ein großartiges Porträt eines ungewöhnlichen Lebens. Sie arbeitete nicht nur an dem Journal „Athenäum“ der Schlegel-Brüder mit, sondern half August Wilhelm auch bei seinen Shakespeare- Übersetzungen, die zeitlose Gültigkeit haben. Die Frühromantiker um die Schlegel- Brüder strebten nach Ganzheitlichkeit und wollten das Leben mit der Kunst versöhnen, so besehen ist Carolines Leben ein romantisches Gesamtkunstwerk. Vor allem war es ein selbstbestimmtes Leben, das Caroline über die Konventionen spießiger Moral oder öffentlicher Anerkennung hinaus glückte.
KD Regenbrecht hat den Roman über Caroline Schelling „mit zahlreichen freien Adaptionen und Modificirungen div. Quellen“ versehen, weil er, wie er sagt, „die Zeit weder glorifizieren noch mit ironischer Distanz aus heutiger Sicht präsentieren“ wollte; „deshalb habe ich auch die Passagen, die keine Zitate sind, in Sprache und Orthografie der damaligen Zeit angepasst.“
Zusammen mit den beiden 2019 erschienenen Büchern, „Ein Mythos wird vermessen – Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung“ und dem Roman „Die selige Verzückung absehbarer Enttäuschung“, sei seine Romantik-Trilogie rund 1000 Seiten stark und, so der Autor, „sicher einzigartig im fast unüberschaubaren Meer der Veröffentlichungen, die sich mit der Romantik befassen.“ Durch die sowohl essayistische, wissenschaftliche als auch literarisch fiktive Bearbeitung auf verschiedenen Zeitebenen hofft Regenbrecht der aufregenden Epoche der Romantik, die ohnehin eine Renaissance erlebt, umfassend gerecht zu werden.
„Göttern und Menschen zum Troz will ich glücklich seyn – also keiner Bitterkeit Raum geben, die mich quält, ich will nur meine Gewalt in ihr fühlen.“ So das
vollständige Zitat aus einem Brief Carolines, das sehr gut auch zu Regenbrechts 70. Geburtstag am 29. April passt. Seit über 40 Jahren schreibt er hauptsächlich
Romane und Erzählungen und hat seit 1985 seinen eigenen Verlag, den Tabu Litu Verlag. Auch wenn seine Bücher nicht in den Bestseller-Listen auftauchen, schon
das literarische Großwerk „Tabu Litu – ein documentum fragmentum in neun
Büchern“, das von 1985 bis 1999 erschien, ist zum Beispiel in den U.S.A. in wichtigen Bibliotheken, der New York Public Library oder der UC Berkeley Library, zu finden.
„Ein Mythos wird vermessen – Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung“ (2019),
mit dem die Romantik-Trilogie ihren Anfang nahm, ist ebenso in zahlreichen Universitätsbibliotheken von Kiel bis nach München und Zürich vorhanden. 2017
legte der Autor mit „Paradise with Black Spots and Bruises – Stories, Pictures and Thoughts of a Lifetime“ seine Autobiografie in englischer Sprache vor.

Klaus-Dieter Regenbrecht:
„Göttern und Menschen zum Troz“ – ein Roman mit zahlreichen freien Adaptionen und Modificirungen (mit Bibliographie, Glossar und Personenregister), Koblenz 2020, 480 Seiten, ISBN 978-3925805707, 16,00 Euro

„Ein Mythos wird vermessen – Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung“, 412 Seiten, 24,90 Euro: 978-3-925805-91-2 print, 9,99 Euro: 978-3-925805-88-2 ebook

„Die selige Verzückung absehbarer Enttäuschung“, Roman, 200 Seiten mit vielen farbigen Fotos und Illustrationen, ISBN 978-3925805790, 12 Euro, auch als ebook

August 2020: „Ein Mythos wird vermessen – Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung“, Lesung und Präsentation im Brentano-Haus in Oestrich-Winkel, 17 Uhr mit KD Regenbrecht.

18. Oktober 2020 Frankfurter Buchmesse mit dem Tabu Litu Verlag und KD Regenbrecht. Präsentation: Das romantische Leben als Gesamtkunstwerk „Göttern und Menschen zum Troz“.

Ende 2020, Anfang 2021 „Ein Mythos wird vermessen – Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung“, Lesungen und Präsentationen in Koblenz, Andernach, Oberwesel, Bingen und Mainz (genaue Termine folgen) Weitere Termine in Planung.

11 KULTURHAMSTER | Kultur aus der Quarantäne
Haus am Westbahnof | Landau

Die Kultur lebt nicht nur von den Kulturschaffenden, sondern auch von den Bühnen, ehrenamtlich geführten Vereinen und Einrichtungen, die der Kultur einen Nährboden geben. Das Haus am Westbahnhof ist ein Beispiel für solch eine Plattform, die seit vielen Jahrzehnten eine äußerst wertvolle Arbeit leistet.

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PROFIL
Das Haus am Westbahnhof ist ein soziokulturelles Zentrum in freier Trägerschaft und Selbstverwaltung mit eigenem Haus und Garten, wo sich viele ehrenamtliche Freiwillige engagieren. Seit 1987 bieten wir in eigener Regie ein breit gefächertes Kulturprogramm an: von Musikalischer Früherziehung, Instrumentalunterricht und Chorgesang über Salsa, Tanzhaus, Ausstellungen, Exkursionen, Vorträge, Seminare, Kurse zu verschiedenen Themen bis hin zu einem Bühnenprogramm von rockig-jazzig bis klassisch, von Kabarett und Theater bis Poesie.

Ein besonderes Format ist die Freie Bühne, die jeder/jedem die Gelegenheit gibt, sein Talent der Öffentlichkeit zu präsentieren, und unsere Mitmach-Kunstaktionen im Rahmen des Kultursommers finden stets viel Anklang.Menschen nicht nur zum Kulturgenuss, sondern zum eigenen Kulturschaffen anzuregen, ist unser zentrales Anliegen. Die Gäste unseres Hauses kommen dabei aus allen Altersstufen, von Krabbelkindern bis hin zu Senioren; lediglich die Altersklasse zwischen 15 und 25 ist dabei – zugegebenermaßen – unterrepräsentiert.

Ein gewichtiger Schwerpunkt ist seit vielen Jahren die interkulturelle Arbeit, die sich nicht nur auf individuelle Hilfe für Betroffene beschränkt, sondern mit der Unterstützung des Interkulturellen Gartens Landau und Veranstaltungen wie z. B. der Internationalen Suppenküche, öffentlichkeitswirksame Formen gefunden hat.Mit der Initiative Stolpersteine hat auch die Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Formen rassistischer Tendenzen ihren Ort im Haus am Westbahnhof.

https://hausamwestbahnhof.de/
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"Keep the train rollin" Im Haus am Westbahnhof

Das letzte Benefizkonzert unter dem Motto "Keep the train rollin' " im Jahr 2019 mit „Sax4fun“.
Die vier Landauer Saxophonisten Thomas Bertges, Peter Damm, Matthias Kreiter und Frank Woll spielen schon seit vielen Jahren als „Sax4fun“. Für dieses Konzert gibt es verschiedene Weihnachtsliedüberraschungen sowie einen besonderen Gast: Michael Scopchanov am Schlagzeug!

https://www.youtube.com/watch?v=JBsAUlEw-OU

FLOW - excerpts
https://vimeo.com/155720413



Nathalia Grotenhuis (Komposition und Instrumente)
Auszüge aus "FLOW" für mehrkanaliges Zuspielband und Klangerzeuger
In dem Projekt soll eine Erfahrung des FLOWS, eines nichtintentionalen Seinszustandes auf klanglicher Ebene angeboten werden. Im Raum klingen teils stetige, teils intensivere Klänge aus 8 Lautsprechern, die von instrumentalem Spiel begleitet werden. abseits der herkömmlichen musikalischen Dramaturgien soll eine Klangwelt entstehen, die den Zuhörer in den Flow bringt.
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Aktuelles:
Von Oktober bis Dezember 2019 arbeitete Nathalia Grotenhuis als Artist in Residence im Kunstpavillon Burgbrohl. Ausschnitte der Ergebnisse dieser Arbeit werden in Kürze präsentiert werden.

https://www.kunstpavillonburgbrohl.de/artist-in-residence?view=article&id=157:nathalia-grotenhuis-artist-in-residence-2019&catid=24:artist-in-residence

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BIOGRAFIE
geboren 1984 in Kleve

2005–2013 Studium der Instrumentalpädagogik, Orchesterinstrumente Schlagzeug und Klangkunst / Komposition an der Hochschule für Musik Mainz.

2013–2017 Lehrbeauftragte im Fachbereich Neue Musik / Klangkunst an der Hochschule für Musik Mainz. Zahlreiche Auftritte als Schlagzeugerin und Klangkünstlerin in Solo- und Ensemble-Konzerten.

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AUSSTELLUNGEN / AUSZEICHNUNGEN / PROJEKTE
2017
musikalische Improvisationen zur Ausstellung „Es pocht 2“
Museumsnacht Koblenz, Haus Metternich, Koblenz

2017
ESF-Jahresveranstaltung; zwei künstlerische Beiträge
zur Konferenz des Europäischen Sozialfonds in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung und Kultur Hessen

2016
„FLOW“ Leibniz Harmonien Kompositionswettbewerb
Aufführungsempfehlung

2016
Klangcollage im Rahmen der Ausstellung „Athmosphäre Weimar / Carlo Mierendorff“
Gedenkstätte KZ Osthofen

2016
Schlagwerk solo, Konzert im Atelier Christiane Schauder
Mainz

2015
Musik zur Himmelsleiter – Solo-Klangimprovisation zur Installation „Himmelsleiter“ von Michael Wolf
Christuskirche Mainz

2015
Kulturförderpreis Rotary Club Mainz Churmeyntz

2014
Plastik – interaktive Klanginstallation im Rahmen der „Open Expo“ Klangkunstausstellung
TuFa Trier

hEARt
https://www.youtube.com/watch?v=Q8AbcDtvSFk

„hEARt“ is an instrumental composition by Matthias Frey

Our heart is the home of our emotions and gives us the pulse of life.
With the ear we catch the essence of communication and togetherness and art is the expression of our personality – and all this happens on earth: heart ear art earth

The original studio version of „hEARt“ is the title track of the album "HEART-EAR-ART", available on CD (release: March 27, 2020 on GLM Music)

Pre-order album:
https://smarturl.it/heartearartfrey

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Der Weltmusiker und Filmmusikkomponist MATTHIAS FREY ist als Pianist und Komponist eine universale Ausnahmeerscheinung. Er komponierte zum ersten Mal im Alter von 12 Jahren für seine Schülerband. Mit 23 Jahren gewann er den 1. Preis als bester Solist beim Jazzfestival in San Sebastian, Spanien und spielte auf allen großen Jazzfestivals in Deutschland (Berliner Jazztage, Frankfurter Jazzfestival, etc.).
Von da an konzertierte er als Solist oder mit anderen Musikern durch Deutschland und Europa, bis er im Jahre 1983 im Auftrag des Goethe-Instituts seine erste große Konzertreise durch Ost-Afrika und den Nahen Osten unternahm.

1986 erhielt er vom WDR einen Kompositionsauftrag für ein Klavierkonzert (Uraufführung bei den Ruhrfestspielen mit großem Orchester) .

1989 bekam er den ersten Kompositionsauftrag für einen Spielfilm des ZDF. Es folgen bis heute viele, auch preisgekrönte Filmmusikkompositionen (Nominierung für die Beste Musik/Deutscher Fernsehpreis 2000 / Emmy-Nominierung in 2005 (New York).

Zwischendurch reiste er im Auftrag des Goethe Institutes wiederholt in ferne Länder (Westafrika, Südostasien, China) um Konzerte zu geben.

Bis heute ist Matthias Frey in steter Bewegung. Er ist seitdem mehrmals im Jahr im Ausland auf Tournee (z.B. Taiwan, Ägyypten, Estland), er produziert CDs mit eigener und mit Musik anderer Künstler, er spielt auf Konzerten und Festivals, komponiert Musik für Spielfilme und Dokumentationen, ist in der Jury für den deutschen Weltmusikpreis CREOLE, organisiert große Konzertreihen für den Frieden und die Völkerverständigung, veranstaltet ein Weltklang-Festival ( seit 2012) und kreiert ein Filmmusik-Festival (ab 2013).

Seine musikalische Offenheit und seine Fähigkeit zur Kommunikation mit anderen Musikkulturen verklanglichten sich in diversen Worldmusic-Projekten. Als Initiator und künstlerischer Leiter des Kultur-Konzert-Projektes "Musiker ohne Grenzen", zu dem er im Jahre 2008 8 Musiker (aus der Mongolei, Israel, Ägypten, Taiwan, Indien und Deutschland) "zum musikalischen Gespräch" auf den Apfelhof einlud, setzte er einen weiteren Meilenstein in der Völkerverständigung: erstmalig musizierten in Deutschland Künstler zusammen, deren Völker durch jahrzehntelange Verfeindung ein Projekt dieser Art nie für möglich gehalten hätten.

2008 trat er auf dem Weitsicht-Festival in Deutschland auf. Zudem spielte er im gleichen Jahr in China, in Ägypten, in Frankreich und in der Schweiz.

2009 gab er in der Commerzbank Arena in Frankfurt ein Konzert für den Dalai Lama im Rahmen dessen Deutschlandbesuches.

Seit 2005 veranstaltet er Weltmusik-Konzerte auf dem Apfelhof, seinem Domizil.
Matthias Frey's Kompositionen und der verblüffende Klangreichtum des präparierten Konzertflügels, den er auch wie ein Saiteninstrument spielt, machen ihn zu einer Ausnahmeerscheinung in der deutschen Musikszene.

Der Spiegel beschrieb seine Musik als
"....eine Mischung aus zeitgenössischer, tonaler Musik, Jazz und folkloristischen Elementen - eine
faszinierende Kammermusik!"

http://www.matthias-frey.com/

I WONDER

https://www.youtube.com/watch?v=uDo7u4QMs88



Der Kurzfilm „I Wonder“ (Drehbuch und Regie: Olivia Nigl) spricht nicht nur die schmerzhaften Erfahrungen einer jungen Frau mit Legasthenie an, sondern auch Humor, Lebensfreude
und Zukunftsperspektiven. Dadurch sollen die Zuschauer eingeladen werden, sich mit dem Thema Legasthenie auseinanderzusetzen.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) hat dieses Filmprojekt mit unterstützt.

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Über Spektrumfilm:

Wir sind eine Filmproduktionsfirma mit Sitz in der Landeshauptstadt Rheinland-Pfalz Mainz. und in Offenbach.
Unser Motto ist “alles außer gewöhnlich”

https://spektrumfilm.tv/
https://www.facebook.com/spektrumfilm/

MARTIN ON TOUR

https://www.youtube.com/watch?v=b9fB1idSOhc

Zu sehen ist ein Mitschnitt von "MARTIN ON TOUR" - ein Beitrag zum Jubiläumsjahr des Hl. Martin von Tours in Zusammenarbeit mit dem Bistum Trier, mit dem 'bühne1' an Krankenhäusern und Reha-Zentren im gesamten Gebiet des Bistums Trier zu Gast waren.
Ein Beitrag, der angesichts der aktuellen Krisenlage im Zeichen gegenseitiger Unterstützung und Solidarität hochaktuell ist.



Das freie Künstlerkollektiv 'bühne1' wurde 2008 als ein gemeinsames Projekt der Universität Trier und des Trierer Stadttheaters gegründet, um Studierende der Trierer Hochschulen an den professionellen Kulturbetrieb der Stadt heranzuführen. Seit 2016 ist das Kollektiv als ein gemeinnütziger Verein organisiert und treibt als solcher verstärkt die Förderung der künstlerischen Nachwuchsarbeit in Trier und in der Großregion voran. In vielfältigen Kooperationen mit dem Theater Trier, der Universität Trier, dem Fachbereich Gestaltung der Hochschule Trier, der Europäischen Kunstakademie und Anderer entwickelt 'bühne1' zeitgenössische, disziplin- und spartenübergreifende Theaterformate, die in der Region Trier wie auch in der freien Szene des Landes Rheinland-Pfalz einzigartig sind.

Momentan arbeitet 'bühne1' an einer spartenübergreifenden Theaterproduktion "Aufzeichnungen." anhand der Texte von Nikolaj Gogol und Fedor Dostojewski.

www.buehne1-trier.de
facebook: www.facebook.com/buehne.eins
instagram: buehne1trier
twitter: buehne1elf

„Alarm“

https://youtu.be/F4TfqOlHbUU

„Alarm“ ist die siebte Produktion der jungen Sparte des Chawwerusch Theaters und richtet sich an Menschen ab 13 Jahren.
Cem, ein Schüler der Klasse 9b an der Anne-Frank-Gesamtschule in Herxheim, ist seit einigen Tagen verschwunden. Die Direktorin bittet die Klasse von Herrn Akbari um Beobachtungen, die Aufschluss über seinen Verbleib geben könnten. Probleme in der Schule, mit Freunden, mit den Eltern? Oder hat Cems Verschwinden etwas mit seiner Religion zu tun oder sind das nur Vorurteile? Was wissen die Eltern, die Schüler und Herr Akbari?
Gemeinsam versuchen die Rektorin und der Klassenlehrer dem Verbleiben des Schülers auf die Spur zu kommen, verstricken sich dabei in ihre Vorurteile und in Halbwissen – und nicht zuletzt in ihrer eigenen Geschichte.
Eine fulminante Spurensuche zwischen Roadmovie und Kammerspiel, ein Stück über Rassismus und Vorurteile gegenüber anderen Religionen für Zuschauer*innen ab 14 Jahren.

Leider mussten die letzten Aufführungstermine Corona-bedingt abgesagt werden. Es bleibt die Hoffnung, dass dieses Stück vielleicht doch noch einmal auf die Bühne zurückkehrt. Die Thematik ist nach wie vor leider hochaktuell.

Der Theaterbetrieb des Chawwerusch Theaters pausiert momentan bis zum 23.04.2020.

www.chawwerusch.de
www.facebook.com/Chawwerusch/

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Chawwerusch ist das professionelle Theaterkollektiv der Südpfalz mit eigener Spielstätte, das Geschichte und Geschichten erlebbar macht. Wir verfügen über dreißig Jahre Erfahrung in aktiver kreativer Theaterarbeit und sind stets offen für neue Ideen, Themen, Stücke und Projekte. Jährlich kommen zwei bis fünf neue Produktionen in der eigenen Spielstätte, dem Theatersaal in Herxheim, zur Aufführung. Im Zentrum des Spielplans steht die Entwicklung eigener Stücke, die sich für unterschiedliche Spielorte eignen. Seit unserer Gründung 1984 haben wir über 100 Stücke auf die Bühne gebracht.

Inspiriert von außergewöhnlichen Themen und Orten produziert das Chawwerusch Theater zudem mit Amateuren generationenübergreifende Großprojekte auf hohem künstlerischem Niveau. Recherchierte regionale Geschichte und Geschichten (beispielsweise „Landauer Leben – ein Theaterweg durch die Jüdisch-Landauer Geschichte“) sind immer wieder wichtige Bestandteile unserer Inszenierungen.

Aber auch Klassiker (wie Goethes Faust, Shakespeares Hamlet, Kleists Michael Kohlhaas oder Grimmelshausens Simplicius Simplicissimus) betrachten und inszenieren wir aus ‚ver‑rückten‘ Perspektiven. Ziel ist es, Theater von Leuten für Leute zu machen, immer nah an den Menschen und ihrer aktuellen Erlebniswelt zu bleiben, manchmal auch zu irritieren, aber stets mit einem Augenzwinkern, ganz nach dem Chawwerusch-Motto

„Komisch, tragisch, herzlich!“

Photo: Walter Menzlaw

Anja Schindler | Freischaffende Künstlerin

SWR Landesart
Die Künstlerin und Forscherin Anja Schindler

https://www.swrfernsehen.de/landesart/av-o1209960-100.html

 

Nach Studium an der Universität Bremen und der Hochschule für Künste Bremen, seit Anfang der 1990er Jahre regelmäßige Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und Italien. Ausgehend von Malerei und Zeichnung entwickeln sich ihre Arbeiten bald ins Dreidimensionale über Reliefs und Skulpturen hin zu großen Rauminstallationen.

Seit Ende der 1990er Jahre inhaltliche Auseinandersetzung mit frühmusealen Verbindungen von Wissenschaft und Kunst. Installationen von Wunderkammern, siehe auch „Kuriositätenkabinett“ Perugia 2004 und „Camera delle Meraviglie“ Gerhard Marcks Haus Bremen 2009/10.

Seit 2009 diverse interdisziplinäre Kunstprojekte, z.B. RASNA, die Etrusker, im Akademischen Kunstmuseum Bonn; die Reihe „Wirbellose“ im Garten der Schmetterlinge, Schloss Sayn; „Natura Artis Magistra“ im Naturkundemuseum Alexander Koenig in Bonn, 2012 „Homo Portans“, eine künstlerische Trageprozession mit der Universität Mannheim und dem Musiker und Komponisten Markus Stockhausen.

Parallel begleitend Theaterzeichnungen, Schnellskizzen und Druckgrafik sowie Bühnenbilder für das Figurentheater Tearticolo. Seit 2010 künstlerische Leiterin der JUKUSCH, Jugendkunstschule Cochem-Zell.

http://www.anja-schindler.com

Werkbeschreibung | Dr. Arie Hartog, Direktor Gerhard-Marcks-Haus Bremen

„Das Werk von Anja Schindler handelt von einem tiefen Vertrauen in die menschliche Urfunktion des symbolischen Verstehens. Die Besonderheit dieser Künstlerin ist nun, dass diese persönliche Ikonografie nie ins allzu Persönliche, Unverständliche, gar Esoterische abdriftet, sondern quasi umgekehrt über Reihung und Brechung zu höchst kommunikativen Bildern strukturiert wird. Diese Bilder handeln dann überhaupt nicht mehr von ihr, sondern werden von einem jeden Betrachter mit Seherfahrung gefüllt. Schindlers Kunst ist persönlich, eigen und offen. Die Haltung, die aus jedem dieser Kunstwerke spricht, ist: „Kommunikation ist möglich“.“

Eva Zöllner | Akkordeonistin

Mechanics of Breath
Eva Zöllner, Akkordeon & Heather Roche, Klarinette

https://zoellner-roche-duo.bandcamp.com/album/mechanics-of-breath

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Eva Zöllner | Profil

Das Akkordeon ist ein junges Instrument. Eines mit rustikaler Vergangenheit. In Hafenspelunken und auf Dorffesten zu Hause. Gleichzeitig aber auch ein supermodernes, das in den letzten Jahren einen Siegeszug durch die Konzertsäle der Welt angetreten ist, sowohl mit transkribiertem klassischem als auch mit neu komponiertem Repertoire.
Es wurde zum Unterwegssein erfunden, hat sich mit Auswanderern auf der ganzen Welt verbreitet und überall seine eigene Musik gefunden. Es erzählt Geschichten und berührt die Menschen, weil es selbst so „menschlich“ ist. Es atmet und ist wie kein anderes Instrument mit dem Körper des Interpreten verbunden.

All das fasziniert mich an meinem Instrument. Und das ist es, was ich weitertragen möchte, in die Musik von HEUTE. Es interessiert mich, was Komponisten meiner Generation in verschiedenen Teilen der Erde beschäftigt, wie sie auf die Welt von heute reagieren und wie ich einen Platz darin finden kann. Inwieweit kann man als Interpret Teil des kreativen Prozesses werden, Neues schaffen, Verbindungen knüpfen, Brücken zwischen Kulturen bauen,…?
Ich möchte das Akkordeon erweitern und in neue Kontexte einbinden. Und ich möchte die Menschen berühren. inspirieren, zum Nachdenken anregen und nicht zuletzt unterhalten.

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Vita

Eva Zöllner studierte klassisches Akkordeon am Königlich Dänischen Konservatorium in Kopenhagen und ist seitdem international gefragte Spezialistin für zeitgenössische Musik. Sie präsentiert weltweit Projekte, die von der experimentellen Solo-Performance bis hin zur Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern reichen. Besonders interessiert sie dabei die Kombination ihres Instruments mit neuen Medien. Eva Zöllner lebt im Westerwald und nomadisch auf der Reise, um ihr Instrument in unterschiedlichsten Kontexten und Kulturen zu erkunden. Ausserdem ist sie künstlerische Leiterin der Konzertreihe „Lauschvisite“, die in Montabaur abenteuerliche Musik präsentiert und dafür mit dem „Westerwälder Kulturpreis“ ausgezeichnet wurde.

www.eva-zoellner.de/
www.lauschvisite.de

Ulrike von Quast | Bildende Künstlerin

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Zu meiner Arbeit

In meiner Arbeit lote ich Bedingtheiten des menschlichen Lebens aus – was trägt uns in unserem Menschsein, was trägt unser Dasein und gibt diesem Beständigkeit, wie können wir uns darin verorten und sind doch konfrontiert mit der Eigengesetzlichkeit der uns umgebenden Welt, die wir nicht immer begreifen und auch nicht begreifen müssen.
Die Darstellung der menschliche Figur bewegt sich zwischen figürlicher Darstellung und Abstrahierung. Nicht das Abbild interessiert mich, ebenso nicht Geschlechterrollen, sondern Befindlichkeiten, die Vielschichtigkeit der Schicksale, Geschichten, Erfahrungen, die den Menschen prägen und die sich im Außen manifestieren in Haltung und Bewegung.

Meine bevorzugten plastischen Arbeitsmaterialien sind Ton und Wachs, vereinzelt ergänzt durch Papier, Porzellan u.a. Farblich ist mit Schwarz, Weiß und Wachsbeige die Reduktion vorherrschend, sodass sich diese mit figurativen Formulierungen verbinden.

Die Arbeiten auf Papier sind eigenständig, andererseits sind sie auch dienstleistend und flankieren die plastischen Arbeiten. Sie sind alles in einem – Experiment, Entwurf, Orientierung, Bestätigung, und auch vollkommen eigenbestimmt. In der grafischen Arbeit finde ich die Möglichkeit, der Vielschichtigkeit von äußerlich Sichtbarem und inneren Vorgängen technisch eine zusätzliche Sprache zu geben – Bewegung, Veränderbarkeit, Wandelbarkeit, Doppeldeutigkeit, … in teils gestischer Arbeitsweise oder durch schichtweises Anlegen eines Bildes auszudrücken und trotzdem zu versuchen, dies mit reduzierten Bildzeichen zu erreichen.

Ein weiterer Teil meiner künstlerischen Arbeit sind die Drucktechniken des Tiefdruck und der Lithografie bevorzugt mit ungiftigen Materialien als sog. nontoxicprinting / Intaglotypie und Papier-oder Polyesterplattenlithografie.

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aus: Pit Degendorfer, Künstler, Einführungsrede zu “Hüllen”

“Die Kunst von U. v. Q. ist von einer großen Vielfalt geprägt. Die Plastik bildet in ihrer Arbeit sicherlich den Schwerpunkt. Hier gibt es Strenge, Konzentration und Beharrlichkeit. Ziemlich gegensätzlich, wenn auch nicht fremd und unerwartet wirken dagegen die Zeichnungen und Bilder, die ihrerseits für Spontaneität, Bewegung und Erfinderfreude sprechen. Diese Polarität ist bei näherer Betrachtung durchgehend und ich denke auch die Grundlage des künstlerischen Denkens von U.v.Q., dass nämlich Einsichten und Überlegungen zu Fragen der Existenz in der Kunst zu Zeichen oder Bildern werden können.” – “Die Form- und Ideenfindung basiert auf einer ausgesprochen sensibilisierten Wahrnehmung, die Künstlerin nähert sich dem Sichtbaren oder Vorgestelltem empfindsam und entscheidet sich für die passenden bildnerischen Schritte in Technik und Komposition.”

www.ulrike-von-quast.de/

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Vita

1954 in München geboren
Lehramtsstudium
Leitung von Lehrerfortbildungen Bereich Graphik / Plastisches Gestalten / Theaterpädagogik
Dozentin in der Ulmer Schule/Plastisches Gestalten
2000 – 2011 Vorsitzende der Künstlergilde Ulm e.V.
seit 2016 Wohnort und Atelier in Rheinland-Pfalz
2009 – 2016 Mitglied im BBK Schwaben-Süd e.V.
2014 – 2016 BBK Ulm
seit 2016 im BBK RLP

Auszeichnung:
2012 Gildepreis, Künstlergilde Ulm

Öffentliche Ankäufe:
Regierungspräsidium Tübingen
Sammlung der Sparkasse Ulm
Bayerische Staatsgemäldesammlungen


Ausstellungen / Auswahl

2020
„Spring Opening“
Mitgliederausstellung des Kunstverein Mittelrhein (KM 570)

2019
Kunst im Steinbruch, Gerhausen
Neue Mitglieder im KM70, Haus Metternich, Koblenz
16. Sommernachts-Raum, Gillenbeuren
Die Welt, die ich nicht sah, KunstForumEifel, Schleiden Gemünd
DruckFest, Galerie des BBK RLP Mainz
Offene Ateliers RLP

2018
Stadt-Land-Fluss, KM570-Kunstverein Mittelrhein e.V.
EVBK Jahresausstellung, Prüm
EVBK Beaufort (Luxemburg)
EVBK SWR Studio Trier
15. Sommernachts-Raum Gillenbeuren
anders – 70 Jahre BBK RLP-70 Künstler-70 Ateliers (Online-Katalog)
Offene Ateliers RLP

Zu sehen ist ein 70minütiger Zusammenschnitt einer vierstündigen Dauerperformance von Schmitt&Schulz:

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Das pad ist eine Spiel- und Produktionsstätte für zeitgenössische Formen der Darstellung

Als „Schmitt&Schulz – Team für zeitgenössische Theaterformen“ arbeiten die beiden studierten Theaterwissenschaftler, Performer und Regisseure seit 2004 an gemeinsamen Projekten mit anschließenden Gastspielen und Festivalauftritten.
Im Oktober 2007 gründeten sie das pad als gemeinnützigen Verein.
Erfahrungen in der Theaterorganisation sammelte Nic Schmitt zuvor beim Rüsselsheimer Kultursommer, Peter Schulz war mehrere Jahre als Geschäftsführer des Theaterausschusses Leiter der Mainzer Universitätsbühne.

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Veranstaltungen, Formate, Reihen

– Das Internationale Performance Festival (jährlich Ende April bis Anfang Mai)
– Das Tanzwochenende (jährlich im Juni oder Juli)
– Museumsnacht im pad (Juni in ungeraden Jahren)
– Watch&Eat, Dauerperformance-Improvisation nonstoponstage von Schmitt&Schulz (6 mal pro Jahr)
– verschiedene Gastspiele
– große pad-Eigenproduktion (jährlich im November)

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Schwerpunkte, Vorstellungen, Ideen, Prämissen

Wir sind immer offen für andere Performer / Gruppen, die sich für eine befristete oder dauerhafte Residenz im pad oder zur Mitwirkung an unserer jährlichen Eigenproduktion vorstellen.

Unser Programmschwerpunkt liegt auf Performances, die sich als Bühneninszenierungen verstehen. Aber auch Live-Art, Aktionskunst oder andere innovative Formen der Darstellung sowie Installationen, Ausstellungen, Lesungen und Konzerte sind willkommen.

Bei der kuratorischen Auswahl des Programms setzen wir den Schwerpunkt auf künstlerische Qualität und Innovation, unabhängig von Rang und Bekanntheitsgrad der Künstler. Die präsentierten Produktionen orientieren sich inhaltlich an aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und ästhetischen Tendenzen der Gegenwart.

www.pad-mainz.de

Den Anfang macht „nachtschwärmerfilm“:
Kursdorf
Dokumentarfilm | 2011 | 15 Min.

„Kursdorf ist eine idyllisch gelegene Ortschaft am westlichen Rand von Sachsen, sorgsam umschlossen von den beiden Start- und Landebahnen des Flughafens Leipzig-Halle, einer ICE-Strecke und dem Schkeuditzer Autobahnkreuz.“

KURSDORF – ein stilles Porträt über das lauteste Dorf
(Es passt auch irgendwie zur aktuellen Situation)

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Zu nachtschwärmerfilm

Wir haben uns auf die Entwicklung und Produktion dokumentarischer Arbeiten spezialisiert. Besonders interessieren wir uns dabei für das Leben des Menschen im Kontext der vielfältigen Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft.

Aktuelles Projekt:
DIE KANDIDATEN
Trailer:
https://vimeo.com/307597618

VoD-Optionen für den ganzen Film (sehr empfehlenswert!):
https://www.amazon.de/Die-Kandidaten-Jan-Metz…/…/ref=sr_1_1…

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Michael Schwarz
1979 in Nürnberg geboren. Nach dem Abitur arbeitete er bei zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, unter anderem bei der Bavaria Film, für die ZDF-Serie „Siska“ und im Auftrag der Neuen Münchner Fernsehproduktion als Regieassistent und Script Supervisor.

Im Anschluss studierte Michael zunächst Film- und Theaterwissenschaften in Mainz, danach folgte ein Studium an der Filmklasse der Kunsthochschule Mainz, das er 2011 mit dem Diplomfilm „Kursdorf“ erfolgreich abschloss. Sein Professor Harald Schleicher bot ihm daraufhin die Meisterschülerschaft an (2011/12) – seitdem arbeitet Michael als freiberuflicher Regisseur und Autor, bevorzugt im dokumentarischen Bereich.

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Alexander Griesser
Jahrgang 1978. Nach verschiedenen Filmpraktika und einer Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton studierte er 2002 bis 2009 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie Bond University (Qld/Australien) Film-, Publizistik- und Politikwissenschaft.

Bereits während seines Studiums: freiberufliche Tätigkeit als Kameramann und Oberbeleuchter. 2007 – Gründung von nachtschwärmerfilm gemeinsam mit Michael Schwarz. Inzwischen arbeitet Alexander als lichtsetzender Kameramann bei diversen Film- und Fernsehproduktionen.

2017 – Nominierung für den DEUTSCHEN KAMERAPREIS für seine Bildgestaltung bei ZDF/37 GRAD – DIE REISE MEINES LEBENS.

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https://www.nachtschwaermerfilm.de/